Unsere Hütte


Öffnungszeiten


Sommersaison

Die Sommersaison dauert von 1. Mai bis 31. Oktober. In diesem Zeitraum sind wir von Dienstag bis Sonntag und auch an Feiertagen am Berg.

Sollte der Feiertag jedoch auf einen Montag fallen, gönnen wir uns am Dienstag einen Ruhetag!

Wintersaison

Vom 1. November bis 30. April dauert die Wintersaison in der wir von Mittwoch bis Sonntag da sind.

Donnerstags sperren wir die Hütte um 16:00 Uhr zu, um Besorgungen erledigen zu können.

Freitags sind wir wieder ab ca. 10:00 Uhr wieder für dich da.

Wichtig: Bei Übernachtungen ist eine Reservierung entweder telefonisch oder über das Reservierungsformular unbedingt erforderlich! Solltest du deine Reservierung - aus welchen Gründen auch immer - absagen müssen, gib uns bitte unbedingt Bescheid!

Solltet ihr als größere Gruppe zum Mittagessen kommen, würdet ihr uns organisatorisch sehr helfen, wenn ihr euch vorher anmeldet! Danke!

Kontakt


Anregungen, Wünsche und Beschwerden sind gerne willkommen. Verwende unser Kontaktformular um uns deine Wünsche mitzuteilen. Wenn du mit einer größeren Gruppe bei uns essen möchtest, würdest du uns helfen, wenn du uns früh genug über deinen Plan informierst. Vielen Dank!

Wir kümmern uns gerne um unsere Gäste, so dass wir nicht laufend unsere Emails lesen können. Gib uns bitte deshalb etwas Zeit um deine Nachricht zu beantworten. Wenn es dringend ist, ruf uns lieber unter 02762/53571 an.

Reservierung


Du kannst mit diesem Formular deinen Schlafplatz bis spätestens 3 Tage im Vorhinein reservieren. Solltest du schon früher bei uns übernachten wollen, reserviere bitte telefonisch unter 02762/53571.

Sobald wir deine Reservierung geprüft haben, schicken wir dir eine Reservierungsbestätigung per Email. Erst dann ist die Reservierung verbindlich.

Falls du aus irgendeinem Grund deine Reservierung nicht mehr benötigst, gib uns bitte möglichst schnell telefonisch unter 02762/53571 Bescheid. Danke!

Preise


Nichtmitglieder Mitglieder
Lager € 10,00 € 8,00
Zimmer € 20,00 € 15,00
Frühstück € 6,00

Kinder bis 15 Jahre zahlen 5,00 Euro.

Reserviere bitte telefonisch oder per Mail bzw. verwende unser Reservierungsformular:
Tel.: 02762/53571 oder
Mail: office@traisnerhuette.at

Wichtig: Solltest du deine Reservierung - aus welchen Gründen auch immer - absagen müssen, gib mir bitte unbedingt Bescheid!

Zimmer und Lager


Ausstattung

Egal ob du eine Geburtstags-, Firmen- oder Weihnachtsfeier planst oder du nur einfach einen Ort zum Ausspannen suchst, die Traisnerhütte bietet dir Sonnenaufgang und Sonnenuntergang mit Ausblick vom Schneeberg bis zum Traunstein, gute Stimmung und gutes Essen. Wir haben Platz für bis zu 36 Personen, 26 davon finden im Lager Platz, 10 in 5 Doppelzimmern mit Kuschelbetten, 9 Notschlafstellen und einen Winterraum mit 4 Schlafplätzen.

Wir bieten dir

  • Nächtigungsmöglichkeiten für maximal 36 Personen davon
    • 26 Lagerplätze (aus hygienischen Gründen ist ein Hüttenschlafsack Pflicht, wer keinen mit hat, kann gegen eine Gebühr einen bei uns ausleihen oder käuflich erwerben. Decken für die kalte Jahreszeit sind ausreichend vorhanden).
    • 5 Zimmer mit Doppelbetten (Kuschelbetten)
    • Waschraum
  • Eine familienfreundliche Schutzhütte mit 2 Gasträumen und ungefähr 60 Sitzplätzen, sowie eine Aussichtsterrasse mit etwa 150 Sitzplätzen
  • Einen gesunden Schlaf auf antibakteriell- und allergiefrei gereinigten Matratzen zertifiziert durch die Firma Gesunder Schlaf

Hüttenregeln


Um deinen Aufenthalt hier so angenehm wie möglich zu gestalten, ersuchen wir dich, folgende Hüttenregeln zu beachten!

  • Seit 1. September 2011 besteht auf der Traisnerhütte absolutes Rauchverbot!
  • Offenes Feuer sowie Kochen ist in den oberen Räumen strengstens verboten! Essen und Trinken nur in den Gasträumen im Erdgeschoss und auf der Terrasse!
  • Im oberen Stockwerk sind keine Straßenschuhe bzw. Bergschuhe erlaubt! Bitte Hausschuhe verwenden und auch tragen!
  • Nimm Rücksicht auf unsere anderen Gäste und stell dein Handy auf lautlos!
  • Aus Hygienegründen ist die Verwendung eines Hüttenschlafsacks Pflicht. Hüttenschlafsäcke können im Haus erworben werden!
  • Frühstückszeit ist ab 8:00 Uhr bis spätestens 10:30 Uhr. Andere Vereinbarungen bitte mit mir besprechen!
  • Unsere warme Küche ist ab 11:00 Uhr für dich geöffnet!
  • Bitte verlass die Räume in demselben Zustand, in dem du sie vorgefunden hast! Mitgebrachter Müll muss wieder mit ins Tal genommen werden, da es hier keine Müllabfuhr gibt!
  • Sollte irgendwo ein Defekt auftreten (Zimmer, Lager, Terasse…), bitte mir Bescheid geben, ich kümmere mich so schnell wie möglich darum!

Wissenswertes über den Hüttenbetrieb


Wasser

Es gibt kein Leitungswasser auf der Hütte.
Zwei Wasserzisternen mit insgesamt 30m³
Verbrauch pro Jahr ca. 80 m³ Wasser
Versorgung durch die Freiwillige Feuerwehr Lilienfeld mit ungefähr 18 Fahrten pro Jahr zu je 4m³.

Pistenraupe

Dient zur Schneeräumung von der Hütte bis zur Bergstation und zum Präparieren der Abfahrten, falls notwendig, für bessere Begehbarkeit oder zum Erhalt der Schneedecke
Verbrauch: ca. 500 Liter Diesel

Skidoo

Versorgung der Hütte im Winter
Verwendung von November bis April
Verbrauch: ca. 400 Liter Benzin

Hüttenjeep

Transportmittel zur Hütte
Verbrauch: ca. 300 Liter Benzin
Die Verwendung unseres Fuhrparks dient ausschließlich der Wirtschaftlichkeit der Hütte und wird so gering wie möglich gehalten.

Strom

Die Stromversorgung erfolgt durch eine direkte Anbindung ans Stromnetz. Wir sind laufend bemüht den Energieverbrauch durch Anschaffung von moderneren Geräten, neueren Technologien (LED…) effizienter zu gestallten.

Geschichte


Die Traisnerhütte verbindet eine lange Tradition. Alle wichtigen Eckpunkte der Entwicklung möchten wir dir hier erzählen.

Chronologie

  • Bereits im Jahr 1915 wurde die erste Hüttenbausektion der Traisner Naturfreunde gegründet.
  • In den Jahren 1919/20 stand die Errichtung einer Hütte erstmals zur Debatte.
  • Schon 1922 konnte der erste Bauabschnitt - ein Blockhaus, bestehend aus Vorraum, Küche und Gastzimmer sowie ein Matratzenlager für 30 Personen - fertiggestellt werden.
  • 1926 wurde der linke und 1928 der rechte Zubau eröffnet.
  • 1929 wurden das Dach und die Seitenwände mit Eternit verkleidet.
  • 1934 wurde die Hütte enteignet und den Bergfreunden übergeben.
  • 1938 kam die Hütte in den Besitz des Deutschen Jugendherbergeverbandes.
  • 1940 kaufte die damalige Direktion der Feinstahlwerke Traisen die Hütte als Gefolgsschaftshaus. In dieser Zeit waren es die Naturfreunde, die sich immer wieder um den Fortbestand der Hütte kümmerten.
  • Erst im Jahr 1956 wurden die Naturfreunde Traisen wieder die rechtmäßigen Besitzer der Hütte.
  • Vor einigen Jahren wurde damit begonnen, diese Hütte nach umweltgerechten und ökologischen Gesichtspunkten zu renovieren und umzugestalten, ohne das Landschaftsbild zu sehr zu verändern.

Erneuerungen

  • Ab 1984 wurde die Traisnerhütte von Grund auf renoviert.
  • Das Eternitdach, das schon zahlreiche undichte Stellen aufwies, wurde durch ein PREFA-Dach ersetzt.
  • Ebenso wurde von den Außenwänden der Hütte die Eternitverkleidung entfernt und durch Zedernholz-Schindeln ersetzt.
  • Die Stützmauer der Terrasse wurde ebenfalls mit denselben Schindeln verkleidet, um so ein einheitliches Bild der Hütte zu erreichen.
  • Die Geländerbetonsteher der Terrasse wurden entfernt und durch Lärchenholzsteher ersetzt. Um die Ansicht der Terrasse zu vereinheitlichen wurden die vorhandenen Tische und Bankauflagen ebenfalls mit Lärchenholz gestaltet.
  • Aber nicht nur die Außenansicht der Hütte wurde neu gestaltet, auch innen bekam die Hütte einen neuen Anstrich. So wurden das Gast- und Extrazimmer, sowie die Lager und die Zimmer erneuert.
  • Es gibt kein fließendes Wasser und auch keinen Brunnen, wodurch die Wasserbereitstellung problematisch ist. Die Hütte wird mit Regenwasser versorgt, wofür eine Zisterne mit größeren Fassungsvermögen gebaut wurde.
  • Durch die ständig ansteigende Besucherzahl wurde es auch notwendig, die WC-Anlagen den Bedürfnissen anzupassen.

Weitere Erneuerungen in Kurzform

  • Strom für die Hütte
  • Neue Fenster und Türen
  • Neue Betondecke auf der Terrasse
  • Mithilfe beim Forststraßenbau
  • Einbau eines Flüssiggastanks
  • Vollbiologische Kläranlage errichtet
  • Errichtung einer 2. Dachgaupe (die Hütte hat nun das Aussehen wie in den Anfangsjahren)
  • Wärmeisolierung der Außenwände
  • Neue Schank und Küchenbereich verbessert
  • Neuer Fußboden im Gast- und Extrazimmer
  • Isolierung Spitzboden
  • Neue UV-Entkeimung
  • Dusche und WC für Pächter
  • Alle Glühlampen auf LED (Fa. Ledon) umgestellt
  • Zugang von Garage in den Keller
  • Unterstand für Pistenraupe, Tische und Skidoo
  • Die Hütte wird mit Trinkwasser durch die Feuerwehr versorgt.
  • Pelletsheizung mit Warmwasserspeicher, welcher durch Solarenergie gespeist wird.
  • Photovoltaik am Dach
  • Winterraum
  • Sommerschank

Verleihung des Umweltzeichens

Für diese Maßnahmen erhielt die Traisnerhütte das Österreichische Umweltzeichen für Schutzhütten.
Durch ständig neue Gesetzeslagen sind die Naturfreunde gezwungen, diese Vorschreibungen umzusetzen und daher hören die Arbeiten auf der Hütte nie auf. In den letzten 30 Jahren wurden € 489.361,-- (ÖS 6.735.075,--) verbaut und durch die freiwilligen Helfer wurden 18.457 unentgeltliche Arbeitsstunden alleine für die Verbesserungen und Umbauarbeiten geleistet.

Das östereichische Umweltzeichen

Die Schönheit und Vielfalt der Landschaft sowie das Kulturangebot der Städte sind ein Anreiz, nach Österreich zu kommen.

Hier finden Gäste intakte Natur, Tradition und Moderne und werden mit regionalen Spezialitäten verwöhnt. Der sorgsame Umgang mit den natürlichen Ressourcen ist eine Voraussetzung für Österreich, als Tourismusland attraktiv zu bleiben.

Die tiefgreifende ökologische Wandlung unserer Welt, vor allem die Veränderungen des Klimas und unserer Nahrungsmittel, trägt zunehmend zu einer Sensibilisierung der Menschen bei. Immer mehr Reisende achten daher auch bei der Wahl ihrer Unterkunft oder eines Restaurants auf ökologische Kriterien.

Mit dem Österreichischen Umweltzeichen für Tourismusbetriebe wurde im Jahr 1996 ein Gütesiegel geschaffen, das umweltbewusstes Management und soziales Handeln eines Tourismusunternehmens nach außen demonstriert.

Diese Betriebe setzen sich für den Erhalt der Lebensgrundlagen ein, schauen auf das Wohlbefinden der Gäste und sparen dabei auch noch Betriebskosten.

Anhand eines umfassenden Kriterienkatalogs wird ein Betrieb in den folgenden Bereichen beurteilt: Allgemeine Betriebsführung, Umweltmanagement, Energie, Wasser, Abfall, Luft, Lärm, Büro, Reinigung, Chemie, Hygiene, Bauen und Wohnen, Ausstattung, Lebensmittel, Küche, Verkehr und Außenbereich, Seminar und Wellness.

Die verpflichtenden Grundlagen sind – abhängig von Betriebsart und Angebot - in den Muss-Kriterien dargestellt. Ergänzend dazu wird mit wählbaren Soll-Kriterien vertiefend auf die spezifische Betriebssituation wie Größe, Angebot, Ausstattung oder Lage eingegangen. Außerdem werden Besonderheiten honoriert wie beispielsweise die ausschließliche Verwendung von Bio-Lebensmitteln, spezielle Angebote für Wanderer und Radfahrer oder die Einrichtung nach baubiologischen Grundsätzen.

Ortsgruppenobmänner

NUTZ Anton 1905 - 1914 † 1933
STEYRER Franz 1915 - 1930 ab 1931 Ehrenobmann † 1940
GASPERLMAIER Franz 1931 - 1934 † 1945
BOGNER Karl 1945 - 1946 † 1950
WENNINGER Max 1946 - 1951 Ehrenobmann seit 1960
BRUCKNER Franz 1951 - 1952
RESCH Karl 1952 - 1979
SCHAFRATH Josef 1979 - 1998 Ehrenobmann seit 1998 † 2016
FÜRST Edi seit 1998

Pächter

KNALLER Fritz 1931 - 1932
SATTLER August 1932 - 1934
BOGNER Karl 1.7.1946 - 28.2.1947
EHRENLEITNER Franz 1.3.1947 - 31.10.1949
STÖCKL August 1.11.1949 - 31.5.1954
JAWUREK Karl 1.6.1954 - 31.8.1955
GAUPMANN Josef 1.6.1956 - 30.4.1957
SACHER Elfriede 1.5.1957 - 1968
SCHÖN Gerhard 1968 - 1971
GESSELBAUER Peter 1972 - 1977
BEDNAREK Andreas 1977 - 1978
KOUTAN Rudolf 1978 - 1980
STADELMANN Margarete 1980 - 1984
GRAVOGL Peter 1984 - 2011
ZÖCHINGER Gerald seit 2011